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Stadt Marsberg

In Rot der goldene Buchstabe A

Die Stadt Marsberg führt in Rechtsnachfolge das der Stadt Obermarsberg vom König von Preußen im Jahre 1909 verliehene Wappen fort. Es geht zurück auf die seit dem 13. Jahrhundert in der Stadt geprägten Münzen, die den Buchstaben A neben dem Schutzheiligen Petrus zeigten.

Seit der kommunalen Neugliederung 1975 besteht die Stadt Marsberg aus 17 Ortsteilen:

Beringhausen, Borntosten, Bredelar, Canstein, Erlinghausen, Essentho, Giershagen, Heddinghausen, Helminghausen, Leitmar, Meerhof, Niedermarsberg, Obermarsberg, Oesdorf, Padberg, Udorf, Westheim

Hier gibt es mehr zur Stadt Marsberg.

BeringhausenAuf blauem Grund ein ruhender, geflügelter, goldener Löwe mit rückwärts gewandtem Kopf, in der Linken einen goldenen Abtstab haltend.

Beringhausen wurde urkundlich erstmals 1101 als "Berdinchus" bei Marsberg erwähnt. Der Löwe ist das Sinnbild des heiligen Evangelisten Markus, dem die Pfarrkirche geweiht ist, während der Abtstab an den, in der Gemeinde liegenden Oberhof des ehemaligen Zisterzienserklosters Bredelar erinnert. Die Farben Blau und Gold entstammen dem Wappen der Familie von Padberg, zu deren Herrschaft der Ort bis 1806 gehörte.

Beringhausen liegt im Engtal an beiden Ufern der Hoppecke und am Fuß von verschiedenen markanten Berggipfeln. Die Berghänge sind sehr steil und von schönen Waldwegen erschlossen.

BredelarIn Schwarz über einem silbern gewelltem Schildfuß ein schräggestellter, goldener Abtstab mit nach links geöffneter Krücke, überzogen mit einem in rot-silber, in zwei Reihen geschachtetem Schräglinksbalken.

Im Ort Bredelar wurde im Jahre 1170 ein Prämonstratenserinnenkloster gegründet, das 1196 in eine Zisterzienserabtei umgewandelt und 1803 aufgehoben wurde. Der gewellte Schildfuß soll auf den Ort durchfließenden Bach "Hoppecke" hinweisen. Der Abtstab und der geschachtete Schrägbalken waren das Wappen der Abtei Bredelar. Der Ort Bredelar gehörte früher zur Gemeinde Giershagen und wurde erst am 11. April 1900 selbstständige Gemeinde.

Bredelar, von bewaldeten Höhenzügen umgeben, wird geprägt von Zisterzienserkloster, das hier bis 1803 bestanden hat und vom Förderverein Kloster Bredelar mit viel Engagement restauriert wird. Großflächige Mischwälder laden zu ausgedehnten Wanderungen auf gekennzeichneten Wegen ein.

BorntostenIn Schwarz ein von der Mitte des unteren Schildrandes aufsteigender, in der Schildmitte nach beiden Seiten abfallender, silberner Springbrunnen. Angeordnet unter drei Reihen das Schilfhaupt ausfüllender, silberner Steine, deren unterste Reihe leicht gewölbt ist.

Borntosten wird in älteren Urkunden "Born to Ostheim" genannt. Es gehörte im 15. Jahrhundert zum Cansteiner Besitz, der an Waldeck versetzt wurde. Das Wappen zeigt in stilisierter Form einen in der Gemeinde vorhandenen Quellbrunnen, dem Borntosten seinen Namen verdankt. Die Farben Schwarz und Silber sollen auf die frühere Zugehörigkeit zu Kurköln hinweisen.

Borntosten ist nach Einwohnerzahl und Fläche der kleinste Ortsteil im Stadtdbezirk. Sie liegt im westlichen Randbereich des Waldecker Tafellandes und gehört zu den kleinen Bauerngemeinden auf dem "Roten Land". Die Waldflächen der Gemarkung befinden sich vollständig in Privatbesitz.

Hier gibt es mehr zu Borntosten.

CansteinIn Silber ein schwarzer, goldbewehrter und goldgekröhnter, schreitender Rabe.

Canstein, das schon Anfang des 12. Jahrhunderts erwähnt wird, entstand unterhalb des gleichnamigen, mit einer Burg versehenen Berges, aus einem alten Hof. Im Jahre 1342 übertrug der Erzbischof von Köln dem Geschlecht "Rabe von Pappenheim" die Burg Canstein als Lehen. Diesem Zweig, der sich später nur noch "von Canstein" nannte, gelang es, eine fast unabhängige Herrschaft mit Patrimonialgericht zu errichten. Die Gemeinde Canstein nahm das Wappentier dieses Geschlechtes, den Raben, in ihr Wappen auf.

Canstein um äußersten Südosten des Stadtgebietes wird überragt vom Schloss Canstein, das über dem Dorf auf einem Felsen ruht. Canstein ist eine der Waldgemeinden der Stadt. Alle Forstflächen befinden sich im Besitz der Freiherren von Elverfeldt.

Hier gibt es mehr zu Canstein.

Anschrift

Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung Marsberg e.V.
Bäckerstraße 8
34431 Marsberg

Telefon: 02992 - 82 00
Telefax: 02992 - 14 61
E-Mail: info@stadtmarketing-marsberg.de

 

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Donnerstag:
08.00 - 12.00 Uhr und 14.00 - 18.00 Uhr

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